Rund
1.400 Kirschbäume und -sträucher von insgesamt 8.249
säumen
den ehemaligen Grenzstreifen zwischen Berlin-Lichterfelde und Teltow
bzw.
Osdorf/Heinersdorf.
Am
5.
Mai 2002 bildeten die leuchtend rosa
strahlenden
Blüten die Kulisse für das 1.
Japanische Kirschblütenfest, das
auf Initiative der Lichtenrader Umweltinitiative "Teltower Platte" (UI)
unter Mitwirkung der B.I.T. und der Stadtverwaltung Teltow zelebriert
wurde.
In diesem Rahmen wurde ein großer Gedenkstein
mit einer Bronzetafel enthüllt,
der
an die Spende der Kirschbäume durch das japanische Volk
anlässlich
des Falls der Berliner Mauer im Jahre 1989 erinnert. Diese Aktion hatte
seinerzeit die TV Asahi Group initiiert, durch die für die
Pflanzung
der Kirschbäume spontan ca. 1 Mio EUR zusammenkamen. Der extra
angereiste
Vizepräsident der Asahi TV, Herr Ozawa, sowie Angehörige der
japanischen Botschaft wohnten der Enthüllung bei und konnten sich
vom guten Zustand der wohl längsten Kirschbaum-Allee in
Berlin-Brandenburg
überzeugen.
Mit
dem 2. Kirschblütenfest am 04.
Mai
2003, das wiederum in Sigridshorst,
Höhe
Hagenstraße, am Schnittpunkt der Kreisgrenzen von
Teltow-Fläming,
Potsdam-Mittelmark und Berlin um 14.30 Uhr begann, wurde die
Veranstaltung
von 2002 mit großem Erfolg fortgesetzt. Damit ist der Grundstein
für eine hoffentlich fortgesetzte Tradition gelegt, die einen
kleinen
Beitrag zur deutsch-japanischen Völkerverständigung leisten
soll.
Der
Einladung der UI und der B.I.T. waren ca.
1000 Gäste aus der nahen und weiteren Umgebung,
darunter eine große Anzahl japanischer Bürger, zu einem
gemütlichen
Picknick bei strahlendem Sommerwetter gefolgt. Die Veranstaltung wurde
durch Grußworte des Leiters der UI, Herrn Mohn, die
Fraktionsvorsitzende
der B.I.T., Frau Dr. Fanter, sowie den Teltower Bürgermeister,
Herrn
Schmidt, und den Korrespondenten von TV Asahi Berlin, Herrn Terasaki,
eröffnet.
Vor
der Blütenpracht der Zierkirschen sorgte u.a. die Gruppe
Lasankan mit traditionellen japanischen Tänzen für fernöstliches Flair. Für das
leibliche
Wohl sorgten japanische Gäste und die BürgerInitiativen,
deren
Vorräte auf Grund des großen Besucheransturms schnell zur
Neige
gingen. Die BürgerInitiativen und die Teltower Gruppe der AGENDA
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informierten die Besucher außerdem ausführlich über
ihre
bisher geleistete Arbeit, insbesondere im Hinblick auf ihre
Aktivitäten
zur Erhaltung und Kultivierung des ehemaligen Grenzstreifens und des
Berliner
Mauerweges.
Gegen
17.30 Uhr wurde die harmonisch verlaufene Veranstaltung beendet, nicht
ohne sich auf eine Fortsetzung im
Jahre
2004 zu verständigen.
